Mailand

Mailänder Dom
Die größte Stadt der Lombardei ist gleichzeitig die zweitgrößte Italiens: Mailand. Es ist das finanzielle Zentrum des Landes. Im zweiten Weltkrieg wurde die Stadt stark bombardiert und hat sich aus ihrer Asche wieder neu erhoben und sich zu einer kosmopolitischen Stadt entwickelt. Mailand ist in erste Linie bekannt als eine Mode- und Einkaufsstadt. Fast 15 % der gesamten Bevölkerung Mailands kommt aus dem Ausland und ist somit ein Zeugnis der konstanten Entwicklung und Modernisierung Italiens.

Mailands Geschichte reicht bis weit vor das Römische Reich, wo es allerdings die erste große Bedeutung bekam. Sie birgt zahlreiche Zeugen der verschiedensten Epochen, die man auch überall entdecken kann. In der Pinacoteca di Brera kann man eine der meist bekanntesten Gemälde-Sammlungen besichtigen. Die Pinacoteca Ambrosiana ist eine historische Kunstgalerie und Bücherei. Mailand hat außerdem eine Unzahl von zeitgenössischen Kunstgalerien, dazu gehören das Museo d'Arte Paolo Pini sowie die Società per le Belle Arti ed Esposizione Permanente.

Tor Piazza Mailand
Die meisten kennen die Stadt jedoch für ihre Modeschauen und Modedesigner, die hier ihre Ateliers haben. Zweimal im Jahr findet die Modewoche statt. In dieser Zeit füllen sich die Straßen mit Designern, Modells, Fotografen und berühmten Leuten, die sich diese Schauen ansehen. Auch dadurch ist Mailand neben New York und Paris eine der größten Modezentren der Welt. Daher gehört natürlich auch das Nachtleben Mailands zu den besten weltweit. Der Corso Como ist einer der bekanntesten Straßen dafür, nahe des Garibaldi-Bahnhofs gelegen. Hier gibt es die exklusivsten Tanzclubs und Nachtbars.

Mailand ist für alle ein heißes Pflaster, ob trendy oder klassisch, ob traditionell oder ausgeflippt. Es birgt genauso viele Museen wie Nachtclubs und ist einfach perfekt für alle, die das Leben genießen wollen und alte Gemälde genauso interessant finden wie den letzten Modeschrei.