Rennräder für Giro d Italia


Die heutigen modernen Rennräder, die auch von Profis bei den internationalen Straßenrennen wie der Tour de France, Giro d´ Italia oder auch dem letzten Rennen der Saison, dem Giro di Lombardia benutzt werden, sind sehr leicht und aerodynamisch gebaut.

Die meisten Rennräder haben heutzutage eine Größe von 28 Zoll und sind sehr gut verarbeitet so dass auch eine längere Strecke damit gut bewältigt werden kann. Die Reifen sind sehr schmal und erlauben somit eine hohe Geschwindigkeit, die gerade für Profis im Rennsport von enormer Bedeutung ist. Das Gewicht eines Profi-Rennrads liegt zwischen 6 und 11 kg, wobei das Mindestgewicht für Radrennwettbewerbe bei 6,8 kg liegt. Das leichteste Rennrad, das je bei einem Radrennwettbewerb eingesetzt wurde, war das Rennrad von Eddie Merckx, der im Jahr 1972 mit seinem 5,75 kg leichten Rad einen Zeitrekord aufstellte. Dieses Rennrad, seine Verarbeitung und Ausstattung wurde im Jahr 2000 als Standard-Modell für alle anderen teilnehmenden Rennradmodelle im Reglement festgelegt. Besonders hervorzuheben ist der sogenannte Bügellenker, mit dem mittlerweile alle Profi – Rennräder ausgestattet sind. Er ist schmaler als normale Lenker und ermöglicht dem Fahrer mehrere Griff-Möglichkeiten, je nach Rennverlauf und Rennstrecke.

Für die Rennräder in der heutigen Zeit werden meist Diamantrahmen verwendet, die auch für Wettbewerbe von der UCI im Reglement vorgeschrieben wurden. Sie haben, wie schon der Name sagt, die Form einer Raute. Das verwendete Material, aus dem die Rahmen hergestellt werden ist unterschiedlich. Zur Verarbeitung wird Aluminium, Stahl, Karbon oder Titan verwendet. Jeder Fahrer oder Rennstall hat dabei seine eigenen Vorzüge, da jedes Material seine Vor – und Nachteile hat. Während Aluminium und Stahl sehr kostengünstig sind, aber durchaus ein Korrosionsproblem haben, sind Karbon und Titan teuerer in der Produktion, aber sehr leicht und rostbeständig.

Tipp: Mir selber war ein Karbon oder Titan Fahrrad immer zu teuer. Da hätte ich lieber ein Kilo abgenommen um Gewicht zu sparen... Aber ich bin dann auf einen Fahrrad Restposten bei restposten.net gestoßen und konnte so recht günstig ein Karbon Fahrrad kaufen. Also haltet die Augen auf es lohnt sich!